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Gold – von den Inkas bis zum heutigen Handy. Förderung, Nutzung, ethisch-ökologische Anfragen

Gold begleitet uns im Alltag mehr als uns bewusst ist: nicht nur im Ring am Finger oder in der Kette um den Hals, auch im Zahn, im PC und Handy. Aber nur etwa 10 % des geförderten Goldes werden technisch benötigt – und für diesen geringen Anteil gibt es immer mehr Alternativen und auch Gold-Recycling kann diesen Bedarf weitgehend decken. Seit 1971 spielt Gold keine Rolle mehr im Weltwährungssystem, seit der Dollar nicht mehr Leitwährung und in Gold hinterlegt ist. Dennoch wird Gold weiter als Anlage und angebliche Krisenwährung beworben. Der Gold-Mythos, dem schon die spanischen Konquistadoren nachjagten und dem viele Menschen zum Opfer fielen, lebt in neuen Formen weiter. Goldbergbau ist auch heute noch verknüpft mit der Vergiftung von Mensch und Umwelt sowie mit Menschenrechtsverletzungen. Geschichte und Gegenwart von Gold werden beleuchtet, die glänzende und die Kehrseite des Goldes, als Beispiel für (Neo-)Extraktivismus, und praktische Konsequenzen werden angesprochen. Zur Vorbereitung auf den Vortrag können Sie dieses Factsheet [1] nutzen.